Pinneberger Tafel e.V.

Essen, wo es hingehört

Aktuelles

Großartige Spendenbereitschaft in schwieriger Zeit

Es war ein schwieriges Jahr für alle Tafeln in Deutschland. Nach den Beschränkungen, die uns durch die Corona-Maßnahmen auferlegt worden waren, hätte es im Jahr 2022 eigentlich wieder wie zuvor weitergehen sollen. Doch dann kam der schreckliche Ukraine-Krieg und damit die gewaltige Flüchtlingswelle, die die Tafeln insgesamt an den Rand ihrer Leistungsfähigkeit brachte. Die von den Lebensmittelgeschäften gespendeten Waren reichten bald nicht mehr aus. In dieser Situation erlebte die Pinneberger Tafel in den Wochen vor Weihnachten eine großartige Spendenbereitschaft. Privatpersonen, Schulen, Kindergärten, Organisationen, Vereine und Firmen sammelten Lebensmittel und Geld, das u.a. für den Kauf von Lebensmitteln bestimmt war.

 

Tafel-Vorsitzende Birgit Drechsler und der Weihnachtsmann der Firma „pflanzmich.de

Tafel-Vorsitzende Birgit Drechsler und der Weihnachtsmann der Firma „pflanzmich.de“. Der Pflanzen-Online Shop hatte den Tafel-Kunden kurz vor dem Fest frisch geschlagene Bio-Weihnachtsbäume geschenkt.

 

Die Damen vom Inner Wheel Club Pinneberg/Wedel brachten Schokolade für die Kinder der Tafel-Kunden, Kaffeepackungen für alle gab es von der Firma Ollenstedt in Iserbrook.

Schokoladenspende der Inner-Wheel-Damen Claudia Meyer und Eva Deuf

Die Tafel-Vorsitzende Birgit Drechsler (M.) und Tafel-Mitarbeiter Wilfried Borrmann freuten sich über die Schokoladenspende der Inner-Wheel-Damen Claudia Meyer und Eva Deuf (r.)

 

Der Lions Club Pinneberg spendete Einkaufsgutscheine für mehrere Tausend Euro, ebenso der Umweltverein Bieneh und die Wohnungsbaugenossenschaft Neue GeWoGe zusammen mit der VR-Bank, die schon beim Quellentalfest zu Pfingsten Geld für eine Lebensmittelspende gesammelt hatten.

Der stellvertretende Tafel-Vorsitzende Michael Schmidt nahm die Lions-Spende mit anderen Spenden-Begünstigten vor der Drostei entgegen.

Der stellvertretende Tafel-Vorsitzende Michael Schmidt (M. vorn) nahm die Lions-Spende mit anderen Spenden-Begünstigten vor der Drostei entgegen. Hinten rechts der Lions-Vorsitzende Daniel Fenske.

 

Einen Scheck und frische Früchte brachten Sandra Maader und Simone Schmergal von der Neuen GeWoGe ins Lager der Tafel.

Einen Scheck und frische Früchte brachten Sandra Maader (2.v.r.) und Simone Schmergal (r.) von der Neuen GeWoGe ins Lager der Tafel. Links Tafel-Mitarbeiter Friedhelm Schimanski und Bärbel Horn-Meyer.

 

Auch von Christa Werner und ihren Freunden vom Golfclub Gut Wulfsmühle kam wieder eine große Lebensmittelspende. Und von einer Spende des Reitstalls Alter Eichenhof konnte Waschmittel gekauft werden, das bei allen Kunden sehr begehrt ist. In der Nikolauswoche am 6. und 8. Dezember waren sogar Mitarbeiter der Firma photonamic aus der Parkstadt Eggerstedt selbst gekommen, um Leckereien und Anderes an die Bedürftigen zu verteilen. Insgesamt konnten und können so in den nächsten Wochen die Waren der Tafel bei Bedarf sinnvoll ergänzt werden.

Petra Hamann und Harald Janßen vom Pharmaunternehmen photonamic teilten ihre Nikolaus-Präsente selbst an die Tafel-Kunden aus.

Petra Hamann und Harald Janßen vom Pharmaunternehmen photonamic teilten ihre Nikolaus-Präsente selbst an die Tafel-Kunden aus.



Auch über große Geldspenden, die bei den steigenden Energie- und Betriebskosten dringend benötigt werden, konnte die Tafel sich freuen. „Afterwork meets charity“ war das Motto der Firma VQUIPU (we equip you) in Appen, die den Erlös einer Tombola spendete. Unter seinen Sportlern gesammelt hatte das Legacy Kampfsportstudio Pinneberg. Finanzielle Hilfe gab es zu Weihnachten ebenso von der Gemeinde Rellingen und der Tradefinity GmbH aus Rellingen, denn auch aus der Pinneberger Nachbargemeinde besuchen etliche ukrainische Flüchtlinge und andere Bedürftige regelmäßig die Ausgabestelle im Fahltskamp. Und auch von der Gemeinnützigen Margaretha und Ernst A. Levers-Stiftung in Hamburg kam ein großzügiger Geldbetrag.

Die Pinneberger Tafel bedankt sich bei allen großen und kleinen Spendern!

 


 

Tafel-Essen beim Chinesen

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Rund 50 ehrenamtliche Mitarbeiter der Pinneberger Tafel trafen sich zum Essen im China-Restaurant „Happy Wok“.

Zwei Jahre lang hatte es Corona-bedingt kein gemeinsames Treffen der Tafel-Mitarbeiter gegeben. Die im Jahr 2022 gelockerten Hygienemaßnahmen in Schleswig-Holstein machten es wieder möglich: Im November lud die Pinneberger Tafel ihre ehrenamtlichen Helfer ein zu einem Essen im chinesischen Restaurant „Happy Wok“. Die Resonanz war groß. Rund 50 Mitarbeiter ließen sich die asiatischen Delikatessen vom reichhaltigen Büffet schmecken.

Die Tafel-Vorsitzende Birgit Drechsler begrüßte die Gäste und gab einen kleinen Rückblick auf die vergangenen Monate: Trotz schwieriger Zeiten durch den Ansturm der Ukraine-Flüchtlinge und knapper werdende Lebensmittel aus den Supermärkten ist die Tafel gut aufgestellt. Es gab in diesem Jahr großzügige Spenden, in der letzten Zeit auch häufig zusätzlich Lebensmittelspenden. Birgit Drechsler dankte den beiden langjährigen und verdienten MitarbeiterInnen Bettina Becker und Gerd Blum, die die Tafel im Oktober verlassen haben, für ihren Einsatz. Bettinas Beckers Aufgabe, die Einteilung der Helfer bei der Ausgabe am Dienstag und am Donnerstag, wird von Hannelore Lorenz und Jutta Uiless-Herde übernommen. Nachfolger von Gerd Blum als Stellvertretender Vorsitzender der Tafel wurde Michael Schmidt.

In vielen lebhaften Gesprächen nutzten die Tafel-Leute nach dem großen Essen die Gelegenheit, sich auszutauschen und auch die Neuen ein bisschen näher kennenzulernen.

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„All you can eat“: Holger Wiechmann und Gerd Kuhn (r.) am reichhaltigen Büffet.

 


 

Große Reinigungsaktion

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Vor allem Gemüse und Obst hinterlassen Spuren in den Kisten, in denen sie zur Pinneberger Tafel transportiert und während der Ausgabe bereitgestellt werden. Deshalb müssen sie regelmäßig gereinigt werden. Im August 2021 war es wieder soweit: An einem Sonnabend-Vormittag trafen sich sieben ehrenamtliche Tafel-Mitarbeiter im Lager an der Mühlenstraße zur großen Putz-Aktion. Mit dem Hochdruckreiniger wurden rund 400 Klappkisten bearbeitet, bis sie wieder sauber und einsatzfähig waren. Tafel-Vorsitzende Birgit Drechsler sorgte als „Brötchenfee“ dabei für das leibliche Wohl der Helfer.

 


 

Mit bunten Masken durch die Krise

Die Zeiten der Corona-Krise brachten es mit sich, dass nach der Wiedereröffnung am 26. Mai auch bei der Pinneberger Tafel ein Mund- und Nasenschutz getragen werden muss. Noch bevor dies zur Pflicht wurde, beschlossen vier Pinnebergerinnen und ein Jugendlicher zu helfen, damit die ehrenamtlichen Mitarbeiter und die Kunden mit genügend Masken versorgt werden konnten. Das „Schnuti-Team“, wie sie sich selbst nennen, stellte der Tafel 100 selbstgenähte Masken zur Verfügung.

Begonnen hatte es damit, dass Britta Andersen beim Entrümpeln Gardinen und Bettwäsche aussortierte und herum fragte, ob jemand die Stoffe gebrauchen könnte. Denn sie selbst konnte nicht nähen. Als Erste meldete sich die Pädagogin Tina Rose, und gemeinsam fingen sie mit der Masken-Produktion an. Britta Andersen lernte bald selbst zu nähen, und nach und nach kamen Ulla Goldstein, Andrea Svennosen und der 16 Jahre alte Jesse Krohn dazu, der zuvor auch schon Taschen selbst genäht hatte. Zunächst versorgten sie ihren eigenen Bekanntenkreis, später kamen ehrenamtliche oder soziale Einrichtungen dazu.

Blumen, Vögel, Pünktchen, bunte Muster – fröhlich und farbenfroh präsentieren sich die Produkte des „Schnuti-Teams“. „Wir finden es wichtig, dass es in dieser schwierigen Zeit auch etwas Positives gibt“, erklärt Britta Andersen. Die Krankenschwester strahlt Optimismus aus. „Wir haben viel Spaß mit einander und an der Arbeit.“ Auch weiterhin nähen sie Masken, die gegen eine Spende abgegeben werden.
(beh)

Schutz

 


 

Neues Outfit für „Eins mehr“

Die Pinneberger Tafel hat ein neues Outfit – zumindest, wenn es um „Eins mehr“ geht. Mit einem bunten Plakat und einer „Beachflag“ werden künftig Supermarkt-Kunden auf die Aktion aufmerksam gemacht, bei der die Tafel darum bittet, ein Teil mehr zu kaufen, um es dann für bedürftige Menschen zu spenden.Mitarbeiter der Tafel stehen jeweils bereit, um die Spenden einzusammeln.

Am 31. August 2019 fand die Sammelaktion, die bisher regelmäßig bei famila am Westring und bei Edeka Appel in Halstenbek durchgeführt wurde, zum ersten Mal erfolgreich auch bei Marktkauf in Prisdorf statt.

Im Foto Marktleiter Caglar Cot (links) und Tafelmitarbeiter Holger Wiechmann:

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Die Ausgabestelle:

Ausgabe Dienstag
oder Donnerstag:

Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde
Fahltskamp 79

 

Anmeldung jeweils:
11.00 Uhr - 11.30 Uhr
(Bitte mitbringen: Passfoto, Einkommensnachweis, Personalausweis)

 

Anmeldung zurzeit nur eingeschränkt möglich